Die kranken Köche

 

Das Buch

Oliver Jung-Kostick (Hrsg.): «Die Kranken Köche»

Wie verhält man sich, wenn einem ein Stammesältester eine Zwirbelhornziege offeriert? Darf man die Dessertgabel nehmen, um eine von einem Zitronenfalter gefaltete Zitrone zu entfalten? Was passiert, wenn man Schneebällchen mit Streusalz nachwürzt? Wie oft kann man die Teewurst aufbrühen? Und stimmt das wirklich, dass sie bei einer Ziehzeit von über fünf Minuten beruhigend wirkt? – Man traut sich ja heute gar nicht mehr, solch harmlose Fragen zu stellen! Egal, was wir tun, irgendwas machen wir immer falsch – und garantiert gibt es auch immer jemanden, der uns auf die Schliche kommt und uns an den Pranger stellt. Das muss anders werden! Aber wie? Hilfe naht in Gestalt der großartigen Koch-, Fress-, Sauf- und Denkthologie aus dem Schrägverlag mit dem bezeichnenden Namen: Die kranken Köche. Jetzt wird alles gut. Einfach kaufen, lesen und beherzigen, was Karabin Oljoschin, Sabine Hennig-Vogel, Kostja Kotletow und Oliver Jung-Kostick zum Thema zu sagen haben. Herausgegeben und zusammengestellt von Oliver Jung-KostickKostja Kotletow aufgezeichnet von Sabine Hennig-VogelKarabin Oljoschin ist Untermieter bei Carsten Lohse. Beim Rest sind wir uns inzwischen selber nicht mehr so sicher.

  

Die Autoren

Oliver Jung-Kostick hatte noch nie eine Taille, hat aber auch noch nie eine gebraucht. Dafür ist er schon seit langem ein großer Autor (1,94m) und ein literarisches Schwergewicht (*zensiert* kg). Oliver Jung-Kostick, geboren 1963 im Rheinland, stammt aus einer von beiden Seiten künstlerisch angehauchten Familie. Früh begann er zu malen und zu schreiben. Erste Veröffentlichungen in deutschsprachigen Literaturzeitschriften und Online-Literaturplattformen wie etcetera, sterz, asphaltspuren, miranda-la-luna, aggum, abyssal. Besonders haben ihn Strömungen wie die Deutsche Romantik, dada und Expressionismus beeinflusst, doch er schreibt auch konventionelle Erzählprosa in Erzählungen. Daneben gilt seine Liebe der Malerei, Fotografie und digitalen Überarbeitung eigener Bilder. Alle Cover entstehen grundsätzlich durch Verwendungen eigener Malereien bzw. Fotografien. Oliver Jung-Kosticks dadistischer Gedichtband «wo der stockzirkel bollt... » erschien 2016 im Schrägverlag.

Sabine Hennig-Vogel, 1962 in Roßlau (Elbe) geboren und aufgewachsen, studierte Geschichte in Russland. Die erworbene Qualifikation taugte im wiedervereinigten Deutschland nur bedingt zum Broterwerb und so arbeitete sie in verschiedenen Jobs – unter anderem als Sekretärin, Kursorganisatorin, Museumsmitarbeiterin, Projektleiterin, Arbeitsvermittlerin und in der Erwachsenenbildung. Erste Schreibversuche erfolgten während des Studiums, seit einigen Jahren schreibt sie wieder häufiger, vor allem Kurzgeschichten und Lyrik. Seit 2006 ist sie Mitglied im Literaturclub «federweise» der Lutherstadt Wittenberg. Die Autorin arbeitet außerdem als freie Übersetzerin. Sie ist verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und lebt heute in Lutherstadt Wittenberg. Sabine Hennig-Vogel trat als Gastautorin in Lisa Weicharts Lyrikband «Flüsterkuss» auf, der 2016 im Schrägverlag erschienen ist.

Carsten Lohse sagt: «Wer Dadaismus nicht versteht, wie man Dadaismus nicht verstehen darf, der wird seine große Freude haben.» Im Jahr 2015 gründete er mit Stephan Sprang den Schrägverlag. Carsten Lohses literarisches Alter Ego Karabin Oljoschin veröffentlichte 2016 im Schrägverlag den Sammelband «Der große Uwsten».

  

Der Verlag

Der Schrägverlag widmet sich der Wiederbelebung einer vergessenen Kunst – dem Dadaismus. Verlegt werden nicht die alten Meister, sondern schräge Autoren der Gegenwart. Aber auch anderen schrägen Schriftstücken gibt der Verlag eine Chance. Namen wie Lisa Weichart («Flüsterkuss»), Sabine Hennig-Vogel («Koch Kolja»), Bernhard Rusch («August Fünfzehn»), Guido Rohm («An und Pfirsich») und Dieter Paul Rudolph («Mein Leben, so wie Jean Paul es aufgeschrieben hätte, wenn es seins gewesen wäre») sprechen in der Szene für sich. Den hohen Anspruch des Verlags unterstreichen nicht nur die Autoren, sondern auch die gedruckten Werke: Hochwertige Bücher in sammelwürdiger Kleinauflage für Kenner und Genießer. Die Bücher sind ausschließlich über den verlagseigenen Shop auf der Homepage (www.schraegverlag.de) und über die Autoren erhältlich. Auf ISBN, VLB, Grossisten und Internetverkaufsriesen wird bewusst verzichtet. Der Schrägverlag setzt vielmehr auf die eingeschworene Fangemeinde der Autoren und der Dadaisten im Allgemeinen.

 

Kontakt:

Schrägverlag GbR
Carsten Lohse und Stephan Sprang
Triberger Ring 9
68239 Mannheim
Telefon: 0178/9882892
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Downloads:

Cover «Die kranken Köche» als JPG-Datei
Pressefoto Oliver Jung-Kostick als JPG-Datei
Pressefoto Sabine Hennig-Vogel als JPG-Datei

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